12.04.2012
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Trendsport Parkour?
Gepostet von Wendelin
Der als Begründer von "Le Parkour" gerühmte David Belle, wurde bei seiner ganz speziellen Art der Fortbewegung vor allem von seinem Vater Raymond Belle inspiriert. Dieser, ein ehemaliger Vietnam-Veteran, brachte seinem Sohn das von Georges Hébert entwickelte Programm - die Méthode naturelle - bei. Dieses Konzept umfasst sowohl die mentale als auch die physische Ausbildung in Einheit mit der Natur. Hieraus entwickelte sich der Trendsport Parkour, der sich vor allem in urbanen Gebieten immer größerer Beliebtheit erfreut, da Belle nach seinem Umzug in den Pariser Vorort Lisses versuchte, dieses Konzept auf den modernen Großstadtjungle aus Stahl und Beton zu übertragen.
Trotz der spielerischen Elemente, die Parkour enthält, galt Bell doch die Vertiefung des eigenen Körperempfindens als überaus bedeutsam für diesen Sport.
Neben der ursprünglichen Variante haben sich jedoch bereits eigene Richtungen entwickelt, so muss das sogenannte "Freerunning" unterschieden werden, bei dem es im Gegensatz zur traditionellen Variante nicht primär um das schnelle und effiziente bewältigen eines bestimmten Weges geht, sondern vermehrt akrobatische Aspekte in den Vordergrund treten. Beim traditionellen Parkour soll der Läufer jedoch ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit erreichen und sich nicht von Mauern oder Häusern beschränken, sondern diese zu überwinden lernen. Zu Beginn eines Parkourtrainings stehen daher vor allem Grundübungen zur Stärkung des eigenen körperlichen Empfindens, sowie von Ausdauer und Kraft auf dem Programm. Das wirkliche Überklettern und Überspringen von Objekten sollte erst nach einem ausreichenden Training und in angepasstem Maße erfolgen. Parkour bedient sich einer Reihe von Grundelementen, die unabhängig von einander beherrscht und gelernt werden müssen, um sie je nach Notwendigkeit anwenden zu können. Bei allem bleibt jedoch der Resepekt für das zu überwindende Objekt, ob beim ersten oder zehnten Mal, zentral für den eigenen Erfolg.
Im Gegensatz zur häufig anzutreffenden Meinung, es gehe bei dieser Trendsportart um den Show-Effekt, steht vielmehr die Vertiefung in die eigene körperliche Wahrnehmung im Vordergrund, sowie das Besinnen auf die eigenen Fähigkeiten und die volle Konzentration auf das zu überwindende Hindernis. Aktive Sportler rufen daher vor allem Amateure immer wieder zur Mäßigung auf, da auch hier erst jahrelanges Training und die perfekte Beherrschung des eigenen Körpers zum Erfolg führt. Unvorsichtigkeit jedoch kann zu schweren Verletzungen führen.


Mariethres am 21:56 Uhr 17.5.2012 :
Mit eurer Seite habe ich beim S(ch)urfen ein Gold-
Erik am 21:59 Uhr 14.4.2012 :
alte Zicke müssen doch jetzt 'Geld sparen da wür
Halil am 14:25 Uhr 18.3.2012 :
Ein Freund von mir hat mich euch empfohlen und ich
Hanne am 11:48 Uhr 12.5.2011 :
Ich habe auch sehr viel diesbezüglich verglichen
reissenweber am 09:33 Uhr 12.5.2011 :
Ich wünsche noch viel Erfolg mit diesem Schwachsi